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Am Samstag, den 22. November war es so weit: Wir bekamen die Gelegenheit am BarCamp RheinMain 2014 in Frankfurt teilzunehmen und erstmals auch regional und gemeinsam als Team unser “pictures of…” Blogprojekt vorzustellen. Nachdem Sarah bereits Ende September auf dem CommunityCamp in Berlin alleine den Sprung in die Social Media Gewässer wagte, durften Joyce und Kai jetzt auch einmal ran.

Die Fahrt zum Etecture Gebäude in Frankfurt Sachsenhausen gestaltete sich durch Autobahn-Bauarbeiten und ein orientierungsloses Navigationssystem turbulenter als erwartet. Der Ausblick, den wir im Laufe des Tages aus den Büroräumen von Ogilvy & Mather über die Frankfurter Skyline haben sollten ließ uns den Stress aber schnell wieder vergessen.
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Dort angekommen hatten wir dank der üblichen Barcamp-Gemütlichkeit sogar noch Zeit leckere Brötchen und Kaffee beim Frühstück zu ergattern. Anschließend ging es auch schon mit der Sessionplanung los, allerdings mit kleineren technischen Pannen: Das digitale Timetable-Programm streikte und so musste in der Not kurzerhand zu unkonventionellen Mitteln wie Stift und Papier gegriffen werden. Trotz unserer frühen Anmeldung bekamen wir einen der letzten Session Termine um 17 Uhr. Wie aber jeder weiß, kommt das Beste bekanntlich zum Schluss! So hatten wir außerdem noch genügend Zeit uns andere interessante Sessions anzuhören.

Unsere Wahl fiel zuerst auf eine Session zum Thema Reichweitenoptimierung für Facebook Fanpages von Yasmin Tuncay, Social Media Managerin bei Frankfurt Airport. Hier lernten wir, dass Facebook unterschiedliche Algorythmen für Fanpages anwendet, je nach Bekanntheitsgrad. In weiteren Sessions erfuhren wir zum Beispiel von Autorin und Schreibberaterin Nadja Buoyardane, wie man seine Kreativität beim Schreiben besser entfaltet und somit mehr Spaß am Texten entwickelt. Außerdem tauchte Joyce in einer Session von Thomas Zimmerling in die faszinierende Welt der Großstadt-Bienenzucht ein. Mit all diesem frisch angesammelten Wissen ging es dann allmählich auf unsere eigene Session zu.

Wie auch bei der Session in Berlin ging es uns darum, nach einer kurzen Vorstellung unseres Blogs, so viel Wissen wie möglich von den Experten im Publikum mit nach Hause zu nehmen. Obwohl wir anfangs noch etwas zitterten vor Aufregung verflog diese schnell und wir kamen ins Gespräch mit den Bloggern und Social-Media-Managern. Wir bekamen unter anderem Tipps zu Suchmaschinenoptimierung, anderen passenden Plattformen, die zu unserem bildreichen Blog passen und Empfehlungen für eine bessere und häufigere Kommunikation mit euch, unseren lieben Lesern. Ein paar ausgewählte Tweets rund um unsere Session findet ihr weiter unten in diesem Beitrag.

Neben den interessanten Sessions waren unsere zahlreichen Dummheiten ein weiteres persönliches Highlight des Tages: Kai fuhr zu Beginn erst einmal direkt am Etecture Parkhaus vorbei und stürzte sich stattdessen in ein nahezu endloses Labyrinth aus Einbahnstraßen. Außerdem hinterließ er einen bleibenden Eindruck mit Edding auf einer Tasse, die eigentlich mit einem beschrifteten Stück Klebeband beklebt werden sollte. (Hier eine offizielle Entschuldigung an die Orga: Kai hat selbstverständlich eine Spende für die beschädigte Tasse in eure Kaffeekasse geworfen und erklärt sich bereit diese zu ersetzen.) Sarah suchte währenddessen vergeblich nach heißem Wasser für ihren Tee, schenkte sich versehentlich Kaffee statt Wasser ein und kreierte somit eine interessant schmeckende Kaffe-Schwarztee-Koffeinbombe.

Der Tag auf dem BarCamp RheinMain war also nicht nur informativ sondern auch sehr lustig und aufschlussreich. Zum Schluss geht unsererseits noch einmal ein großes Dankeschön an das Orga-Team: Auch wenn es wohl durchaus schwer ist so ein Event auf die Beine zu stellen waren wir als Neulinge so überzeugt, dass wir gern auch nächstes Jahr wieder mit dabei sind!

Weitere Blogbeiträge, Videos und Fotos findet ihr in der Nachlese zum BarCamp RheinMain Besonders gut gefallen haben uns die Beiträge von Matthias Gutjahr und Sebastian Greiner. Für mehr Eindrücke in Form von Bildern könnt ihr euch die Fotos von Stanislav Müller anschauen.